Martin beim härtesten Feuerwehrwettkampf in Deutschland am Start

Martin beim härtesten Feuerwehrwettkampf in Deutschland am Start

Mit dem Titel des härtesten Feuerwehrmann Österreichs im Gepäck reiste Martin Remplbauer vom Firefighter Team Hagenberg am 10. Juni nach Mönchengladbach, um sich bei der Europameisterschaft und der offiziellen deutschen Meisterschaft mit den härtesten Feuerwehrmännern zu messen. 

Bereits am Freitag ging Martin mit einem internationalen Team beim Staffelbewerb an den Start. Mit seinen Kameraden aus Österreich und Deutschland erkämpfte er sich den 6. Rang von 28 Teams. Bei strahlendem Sonnenschein stand am Samstagnachmittag der Einzelstart am Programm. Zu Absolvieren galt es folgende Stationen:

Station 1:  Schlauchziehen, Schläuche aufrollen
Unter schweren Atemschutz gilt es, zwei B-Schläuche (jeweils 80m, in Buchten gelegt) an eine Kreiselpumpe anzuschließen und vollständig bis zur Markierung auszuziehen. Anschließend müssen zwei B-Schläuche einfach aufgerollt, zu einer Box getragen korrekt abgelegt werden.

Station 2: Keiser Force Machine, Tunnellauf, Dummy, Eskaladierwand
Zunächst muss an einer Keiser Force Machine das Gewicht mit einem Hammer bis zur Zielmarkierung geschlagen werden. Im Anschluss daran wird ein 80 kg Dummy über eine Strecke von 80 m getragen oder gezogen. Der Pressluftatmer wird nun abgelegt. Anschließend geht es mit einem Gewicht von 20 Kg (Kanister) durch einen Tunnel (Betonröhre 5 m, hin und zurück). Danach muss eine Eskaladierwand von 3m Höhe überwunden werden.

Station 3: Anleitern, Gewichte ins 2. Stockwerk tragen, Schläuche hochziehen, Mundstück aufschrauben
Nach dem Anleitern von zwei Leitern müssen zwei 15kg schwere Kanister ins zweite Obergeschoss getragen werden. Oben angekommen müssen zwei B-Schläuche aufgezogen werden. Anschließend werden die zwei Kanister wieder heruntergetragen. Unten angekommen muss noch ein Mundstück eines Strahlrohres aufgeschraubt werden.

Station 4: Treppenlauf
Die letzte Station besteht darin, die 15 Etagen des Elisabeth Krankenhauses hoch zu laufen.

Mit einer Gesamtzeit von 6:26 min erreichte Martin den tollen 3. Rang in seiner Altersklasse und Gesamtrang 9 (134 Starter). Auf die Top 3 fehlten ihm dabei nur 14 Sekunden! Martin’s Freund und Anfeuerer Herbert Krenn platzierte sich auf Rang 2 in seiner Altersklasse, was unterm Strich zwei Stockerlplätze für Österreich bedeutet.

„Es war ein brutal harter Bewerb, jede Station hatte es echt in sich. Beim finalen Turmlauf wurde es ab dem zehnten Stockwerk wirklich hart – da war ich wirklich froh dass Herbert Krenn mit mir hochgelaufen ist und mich angefeuert hat! Für mich war es wieder ein neuer Bewerb und deshalb bin ich mit dem Resultat zufrieden“ resümiert Martin sein Ergebnis.

Pause gibt’s für ihn keine – bereits am Donnerstag 15.Juni steht die FireFit Championship in Rodgau (D) am Programm!