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Ein turbulenter Tag für die Freiwillige Feuerwehr Hagenberg
Geschrieben von: HBM Kiesenhofer Herbert
Wohnungsbrand Anitzberg
Gleich 3x innerhalb von 6 Stunden wurde die Feuerwehr Hagenberg gestern alarmiert. Gegen 20:00 Uhr wurden die Kameraden zu einem Wohnungsbrand in Anitzberg gerufen, um 00:00 Uhr und 1:20 Uhr zu einem Brandmelderalarm im Fachhochschulgebäude 1.

Zu Beginn wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand nach Anitzberg alarmiert. Wahrscheinlich durch einen Defekt in einem elektrischen Gerät oder einem Kabelbrand wurde ein Wohnungsbrand ausgelöst. Die Hausbewohnerin und ein Nachbar bekämpften den Brand mit 2 Pulverlöschern und warfen die brennenden Matratzen aus dem Fenster und konnten somit eine Ausbreitung des Feuers unterbinden.

Die Freiwillige Feuerwehr Hagenberg fand beim Eintreffen einen stark verrauchten Raum vor und durchsuchte diesem unter schwerem Atemschutz auf weitere Brandherde. Daraufhin wurde das Haus mit dem Hochleistungslüfter über einen längeren Zeitraum belüftet um den Rauch und die Brandgase aus dem Gebäude zu bringen. Ein durch das Einsatzgeschehen stark eingeschüchterter Hund, welcher sich im Haus versteckt hatte, wurde ebenfalls aus dem Gebäude geborgen und der Hausbewohnerin übergeben.

Da die Elektroleitungen durch den Brand beschädigt waren, gab es im Gebäude kein Licht bzw. Strom und es wurde für die Dauer des Einsatzes und der Aufnahme durch die Polizei Beleuchtung im und vor dem Gebäude aufgebaut. Durch einen Elektriker wurde der vom Brand betroffene Stromkreis abgeschlossen und somit konnte der Rest des Gebäudes wieder mit Strom versorgt werden. Mit der Wärmebildkamera wurde der betroffene Raum und die angrenzenden Räume auf versteckte Brandherde überprüft und zum Glück keiner mehr gefunden.

Durch Bezirksfeuerwehrarzt Dr. Brandstetter wurden vorbeugende Maßnahmen für die Hausbewohnerin und den Nachbarn auf Grund eingeatmeter Rauchgase getroffen. Durch die starke Ausgasung der vom Brand betroffenen Gegenstände wurde das Zimmer von der FF Hagenberg unter schwerem Atemschutz geräumt, da es sonst unzumutbar gewesen wäre, sich zu diesem Zeitpunkt dort länger aufzuhalten.
Auf Grund der schnellen Reaktion der Hausbewohnerin und des Nachbar, sowie der Tatsache, dass mehrere funktionsfähige Feuerlöscher zur Verfügung standen, konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Schon kurz nach dem Einrücken ins Feuerwehrhaus wurden die Kameraden wieder aus dem Schlaf gerissen. Ein Brandmelder in der Tiefgarage des Fachhochschulgebäude 1 löste Alarm aus und die Kameraden rückten wieder aus. Gottseidank stellte sich der Alarm nach Erkundung am Einsatzort als Fehlalarm heraus. Der Alarm wurde rückgestellt und die Feuerwehr rückte wieder ein.

Doch die Ruhe währte nicht lange. Teilweise gerade zu Hause angekommen, wurden die Kameraden wieder alarmiert; erneuter Brandmelderalarm im Fachhochschulgebäude 1. Wieder stellte sich nach der Erkundung heraus, dass es sich um einen Fehlalarm des gleichen Melders handelte. Der Melder wurde vorübergehend deaktiviert und der Brandschutzbeauftrage verständigt. Danach konnten die Kameraden ihren wohlverdienten Schlaf antreten.


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