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10 Aug Ausgedehnter Waldbrand in Unterweitersdorf

Datum: 10. August 2015 
Alarmzeit: 16:39 Uhr 
Alarmierungsart: Pager, Sirene 
Dauer: 5 Stunden 21 Minuten 
Art: Brandeinsatz  > Brand Baum/Flur/Böschung  
Einsatzort: Loibersdorf, Unterweitersdorf 
Einsatzleiter: HBI Jerome Wörister 
Mannschaftsstärke: 24 
Fahrzeuge: ASF, KLF-A, LFB-A2, TLF-A 2000 
Weitere Kräfte: FF Alberndorf in der Riedmark, FF Gallneukirchen, FF Kefermarkt, FF Kottingersdorf, FF Matzelsdorf, FF Neumarkt im Mühlkreis, FF Pregarten, FF Pregartsdorf, FF Schmiedgassen, FF Schweinbach, FF Unterweitersdorf, FF Wartberg, Polizei, Rotes Kreuz 


Einsatzbericht:

Am Montag 10.August wurden wir um 16:40 Uhr zu einem Waldbrand in die Ortschaft Loibersdorf in Unterweitersdorf alarmiert. Ein großer Holzstoß war am Waldrand in Vollbrand geraten und der Brand griff bereits auf die Bäume über. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung und der exponierten Lage entwickelte sich der Einsatz in weiterer Folge zu einem Großeinsatz der Alarmstufe 3.

Landwirte unterstützen mit Güllefässern

Schon bei der Anfahrt war eine enorme Rauchsäule über dem Wald sichtbar, was ein enormes Brandausmaß befürchten lies. Die Aufgabe für unser ersteintreffendes Fahrzeug, RÜST Hagenberg, war der Aufbau einer Wasserentnahmestelle und einer Zubringerleitung an der Gusen. 160m Höhenunterschied in dicht bewaldetem Gelände und eine Schlauchlänge von über 1km machte dies zu einem sehr schwierigen und kräfteraubenden Unterfangen. Unser Tanklöschfahrzeug begann unterdessen mit der Brandbekämpfung am Brandherd und das Atemschutzfahrzeug kümmerte sich um das Wieder befüllen der leeren Atemluftflaschen. Nachdem von Einsatzleiter HBI Jerome Wörister die Alarmstufe 3 ausgelöst wurden, trafen laufend zusätzliche Fahrzeuge und Mannschaften ein. Insgesamt standen 14 Freiwillige Feuerwehren mit mehr als 150 Kräften im Großeinsatz. Landwirte unterstützten mit ihren Güllefässern die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren beim Wassertransport im Pendelverkehr.

Mehr als 7.000 m2 in Flammen

Ein Hubschrauber der Polizei flog über das Waldgebiet und half so bei der Lageerkundung. Aufgrund der hohen Temperatur von 35 Grad und des kräftezehrenden Einsatzes mussten drei Feuerwehrmitglieder vom Roten Kreuz wegen Kreislaufproblemen behandelt werden. Betroffen war eine Fläche von 100 mal 70 Meter, also etwa 7.000 Quadratmeter Waldfläche. Das rasche Einschreiten der Feuerwehren mit der enormen Schlagkraft der Feuerwehren der Alarmstufe 3 aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung und Freistadt hat in diesem Fall mit Sicherheit eine schlimmere Brandkatastrophe verhindert.

Nach der Reinigung der Gerätschaften und der Fahrzeuge konnten wir gegen 22:00 Uhr unsere Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

Weitere Fotos:

foto-kerschi.at

Mario Kienberger

BFKDO UU

Bericht ORF Oberösterreich Heute