Nach Bekanntgabe der Alarmierung rückten 18 Mann mit KDOF-A, TFL-A 2000, LFB-A2 und ASF zur Unfallstelle aus. Einsatzleiter HBI Konrad Remplbauer begann sogleich mit der Lageerkundung. Ein Opel Corsa war frontal mit einem LKW kollidiert und kam auf der Beifahrerseite zum Liegen, dabei wurde der Fahrer im PKW eingeklemmt und war bewusstlos. Der LKW kam unmittelbar daneben am Straßenrand zum Stehen.
Das besondere an dieser Situation war die hochgefährliche Ladung des LKWs. Die orange Gefahrentafel am Heck des Fahrzeugs zeigte die Gefahrennummer 68 und die Stoffnummer 1750. Hierbei handelte es sich um Chloressigsäure - sie wirkt stark ätzend bei Berührung und beim Einatmen. Es gilt äußerste Vorsicht und kein Annähern an die Gefahrenstelle ohne besondere Schutzmaßnahmen! Da die Windrichtung jedoch günstig war, begann die Mannschaft des Rüst mit der Befreiung der eingeklemmten Person mit Schere und Spreitzer. Zeitgleich rüstete sich ein Atemschütztrupp von Tank Hagenberg mit Schutzanzügen der Schutzstufe 2 und schwerem Atemschutz aus.

Mit diesen säurebeständigen Anzügen war es möglich, die Behälter, aus denen der hochgiftige Stoff austrat, vom LKW zu bergen. Nachdem der PKW-Fahrer gerettet war, konnte mit dem Bau einer Dekostation begonnen werden. Bevor der Atemschutztrupp ihre Geräte ablegen konnte, wurden sie hier mit dem HD-Rohr noch dekontaminiert.
Somit war die äußerst interessante und lehrreiche Übung beendet und die Mannschaft rückte nach dem Aufräumen und der Übungsnachbesprechung wieder ins Zeughaus ein.
Mehr Bilder...
Das besondere an dieser Situation war die hochgefährliche Ladung des LKWs. Die orange Gefahrentafel am Heck des Fahrzeugs zeigte die Gefahrennummer 68 und die Stoffnummer 1750. Hierbei handelte es sich um Chloressigsäure - sie wirkt stark ätzend bei Berührung und beim Einatmen. Es gilt äußerste Vorsicht und kein Annähern an die Gefahrenstelle ohne besondere Schutzmaßnahmen! Da die Windrichtung jedoch günstig war, begann die Mannschaft des Rüst mit der Befreiung der eingeklemmten Person mit Schere und Spreitzer. Zeitgleich rüstete sich ein Atemschütztrupp von Tank Hagenberg mit Schutzanzügen der Schutzstufe 2 und schwerem Atemschutz aus.

Mit diesen säurebeständigen Anzügen war es möglich, die Behälter, aus denen der hochgiftige Stoff austrat, vom LKW zu bergen. Nachdem der PKW-Fahrer gerettet war, konnte mit dem Bau einer Dekostation begonnen werden. Bevor der Atemschutztrupp ihre Geräte ablegen konnte, wurden sie hier mit dem HD-Rohr noch dekontaminiert.
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