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12. Fortbildung für Feuerwehr-Ersthelfer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: E-HAW Johann Freudenthaler
FMD Fortbildung
Bei der 12. FMD Fortbildung für Feuerwehrersthelfer am 26.01.2013 in Unterweißenbach mit über 80 Teilnehmern haben auch sechs Feuerwehrersthelfer aus Hagenberg teilgenommen. Die Themen bei diesem Lehrgang waren "Retten mit Gerät" und SVE (=Streßverarbeitung nach belastenden Einsätzen) in der Feuerwehr. 
Bei seinen einleitenden Worten wieß Übungsleiter HAW Karl Altmann auf einige Punkte hin, die bei der Menschenrettung zu beachten sind:
  • Als Feuerwehr haben wir die Verpflichtung zur Hilfeleistung
  • Retten immer mit Bedacht
  • Vorsicht ist nicht Feigheit
  • Leichtsinn ist nicht Mut
  • Achten auf persönliche Schutzausrüstung
  • Verwendung eines Mundschutzes bei Anwendung des Glasmasters
  • Vorsicht bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung
  • Gefahren durch medizinische Schläuche, Kabel, Geräte
OAW Alois Kapplmüller erwähnte in seinem Vortrag über SVE, wie wichtig die Betreuung nach belastenden Einsätzen ist, was für den einzelnen belastend sein kann und wie man Belastungen bei Kameraden erkennen kann. 

Die praktische Übung wurde im Stationsbetrieb durchgeführt:

Station 1 Bergung aus LKW:
Mit Hilfe der Rettungsplattform wurde der schwer verletzte Fahrer mit dem Spineboard und der Schaufeltrage aus dem LKW gerettet.
Station 2 Auto auf der Seite:
Ein Auto kommt seitlich zum Liegen, der Fahrer befindet sich noch im Fahrzeug. Ein Retter begab sich über das Fenster des Rücksitzes ins Wageninnere zur Betreuung des Fahrers, die übrigen Helfer sicherten den Fahrer durch eine Affenschaukel mit Hilfe eines B-Druckschlauches.
Station 3 PKW Rettungstunnel:
Der schwerstverletzte Fahrer wurde mit dem Spineboard über das Heckfenster gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.
Station 4 PKW bis B Säule geöffnet:
Gemeinsam mit dem Übungsleiter wurden verschiedene Rettungstechniken mit Hilfe des Spineboards trainiert.
Station 5 TMB Höhenrettung:
Kameraden der FF Unterweißenbach zeigten verschiedene Rettungsmöglichkeiten mit der neu in Dienst gestellten Teleskopmastbühne. Besonders Mutige konnten sich mit dem Arbeitskorb auf die max. Arbeitshöhe von 30m befördern lassen.
Station 6 Retten aus Eis/Wasser:
Es arbeiteten sich 2 gesicherte Helfer kniend auf einer Leiter bis zur im Eis eingebrochenen Person vor und zogen diese auf das Spineboard, das dann von weiteren Helfern ans Ufer gezogen wurde.

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