Um 8:00 Uhr heulte der Alarm in der Volksschule. Die Schüler der Klassen 1 -3 verliesen gemeinsam mit den Lehrerinnen geschlossen und sehr diszipliniert ihre Klassen und begaben sich zum Sammelplatz vor der Schule.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass die Schüler der 4. Klasse in ihrem Schulraum im 1. Stock eingeschlossen sind und das Stiegenhaus stark verraucht ist.
Ein Atemschutztrupp führte daraufhin einen Innenangriff durch und konnte über das Stiegenhaus in die Klasse vordringen. Zusätzlich wurde von außen eine Rettungsaktion über zwei Leitern durchgeführt. Die Schüler waren mit Begeisterung bei dieser Rettungsübung dabei und folgten den Anweisungen der Feuerwehrmänner sehr genau. Bei der abschließenden Schlussbesprechung konnte sich Kommandant HBI Konrad Remplbauer vom guten Wissen der Schüler über die Verhaltensweise im Brandfall überzeugen.
Um 9:15 Uhr wurde der Alarm im Kindergarten ausgelöst. Auch hier wurden die Kinder vom Kindergartenpersonal fachkundig ins Freie zum Sammelplatz begleitet.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass zwei Kinder aus der Kindergartengruppe im Untergeschoss fehlten. Ein Atemschutztrupp drang in den Gruppenraum vor und konnte die beiden Kinder, die sich aus Angst versteckt hatten, finden und mit Fluchthauben ins Freie bringen.
Den Abschluss dieser Übung bildete für die Kinder eine Rundfahrt mit den "großen Feuerwehrautos".
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