Geschrieben von: HBM Herbert Kiesenhofer
| Auf dem Übungsplan der Feuerwehr Hagenberg stand in diesem Monat das Thema Tierrettung. Ein aktuelles Thema im Feuerwehrleben des Bezirkes Freistadt, da es in diesem Bereich laufend Einsätze diverser Wehren gibt. Neue Vorschriften für die Tierhaltung bzw. in die Jahre gekommene Stallungen führen immer wieder dazu, dass Tiere in Schwemmgräben einbrechen oder in Güllegruben stürzen. Wie man bei einer Tierbergung in solchen Fällen vorgeht war das Thema für diese Übung. |
Das Thema gestaltete sich bei der Vorbereitung als etwas schwierig, da für die Wehren in diesem Bereich kaum Literatur bzw. Schulungsunterlagen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund wurden für diese Übung zwei Gastvortragende engagiert. Zum einen trug den praktischen Teil der Kommandant der Feuerwehr Lasberg HBI Andreas Freudenthaler vor, da die Feuerwehr Lasberg in diesem Jahr schon mehrere Tierbergungen durchgeführte. Für den Theorievortrag konnten wir Dr. Roland Muxeneder engagieren, da er der Tierarzt im Alarmplan der Feuerwehr Hagenberg ist.
Dr. Muxeneder führt die Mannschaft mit einem lebhaften Vortrag in das Thema der Tierbergung ein, welcher gespickt mit vielen Anschauungsfotos war. Die Theorie wurde sehr anschaulich und praxisorientiert vorgetragen. Den Abschluss bildete die Vorführung des Blasrohres zur Tierbetäubung, mit welchem Tiere aus sicherer Entfernung auf schonende, stressfreie Weise betäubt werden können. Probiert wurde dies am grössten verfügbaren Kameraden Günther Lehner, welcher im Zuge der Übung, natürlich ohne Kanüle und Betäubungsmittel, "beschossen" wurde.
Andreas Freudenthaler stand dem Vortrag von Dr. Muxeneder in nichts nach. Ein Streifzug durch diverse Tierrettungseinsätze der Feuerwehr Lasberg verdeutlichte einmal mehr, dass es sich bei diesen Einsätze immer um besondere Umstände und meist um neue Aufgabenstellungen handelt. Dabei wurde auch ein adaptiertes Einsatzmittel der Feuerwehr Lasberg vorgestellt. Normalerweise wird das Gerät zum Aufrichten von verletzten oder kranken Rindern verwendet. Mit verlängerten Gurten und adaptieren Auflagen kann es jedoch in beengten Räumen zum Bergen von Tieren, z.b. aus Schwemmgräben, verwendet werden.
Als Fazit für die Feuerwehr konnte herausgearbeitet werden, dass bei solchen Einsätzen mit Ruhe vorgegangen werden soll und immer unter Aufsicht eines Tierarztes. Weiters sollten mit dem Tier nur Kameraden arbeiten, welche im Umgang mit Tieren geübt sind, um eventuelle Verletzungen durch die nervösen Tiere zu vermeiden.
Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals bei unseren Vortragenden herzlich für die Unterstützung bedanken!
Mehr Bilder...
Dr. Muxeneder führt die Mannschaft mit einem lebhaften Vortrag in das Thema der Tierbergung ein, welcher gespickt mit vielen Anschauungsfotos war. Die Theorie wurde sehr anschaulich und praxisorientiert vorgetragen. Den Abschluss bildete die Vorführung des Blasrohres zur Tierbetäubung, mit welchem Tiere aus sicherer Entfernung auf schonende, stressfreie Weise betäubt werden können. Probiert wurde dies am grössten verfügbaren Kameraden Günther Lehner, welcher im Zuge der Übung, natürlich ohne Kanüle und Betäubungsmittel, "beschossen" wurde.
Andreas Freudenthaler stand dem Vortrag von Dr. Muxeneder in nichts nach. Ein Streifzug durch diverse Tierrettungseinsätze der Feuerwehr Lasberg verdeutlichte einmal mehr, dass es sich bei diesen Einsätze immer um besondere Umstände und meist um neue Aufgabenstellungen handelt. Dabei wurde auch ein adaptiertes Einsatzmittel der Feuerwehr Lasberg vorgestellt. Normalerweise wird das Gerät zum Aufrichten von verletzten oder kranken Rindern verwendet. Mit verlängerten Gurten und adaptieren Auflagen kann es jedoch in beengten Räumen zum Bergen von Tieren, z.b. aus Schwemmgräben, verwendet werden.
Als Fazit für die Feuerwehr konnte herausgearbeitet werden, dass bei solchen Einsätzen mit Ruhe vorgegangen werden soll und immer unter Aufsicht eines Tierarztes. Weiters sollten mit dem Tier nur Kameraden arbeiten, welche im Umgang mit Tieren geübt sind, um eventuelle Verletzungen durch die nervösen Tiere zu vermeiden.
Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals bei unseren Vortragenden herzlich für die Unterstützung bedanken!
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