Mittels Handsirene alarmierte Schulwartin Holzmüller Feuer im Stiegenhaus der Volksschule und verständigte die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Hilfskräfte waren die Kinder der 4. Klasse im 2. Stock eingeschlossen. Sie wurden mittels Schiebeleiter geborgen und der Brand unter schwerem Atemschutz bekämpft. Vier vermisste Schüler konnten aus dem Keller geborgen werden.
übungsannahme im Kindergarten war ebenfalls ein Brandausbruch. Die Gruppenleiterinnen (Tanten) wurden mangels tauglichem Alarmierungsgerät telefonisch von der Kindergartenleiterin Waldeburga Hametner verständigt und die Feuerwehr alarmiert. Einige Kinder waren unauffindbar. Sie wurden vom Atemschutztrupp gesucht und mit angelegten Fluchthauben ins Freie gebracht.
übungsleiter Oberbrandinspektor Thomas Kiesenhofer und Hauptbrandinspektor Norbert Zauner wiesen bei der übungsnachbesprechung besonders auf eine ruhige, besonnene und geordnete Räumung der Schule und des Kindergartens im Ernstfall hin.
Zur Verbesserung der Alarmierungsmöglichkeit für die Kindergartenkinder wurde nach Beratung mit Bezirksfeuerwehrkommandant Johann Sallaberger sofort eine Handzugsirene bestellt.

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