| Am 12. Juni und 13. Juni zogen in nicht einmal 24 Stunden Abstand zwei Unwetter über Hagenberg, welche die Feuerwehr in Ihrer ganzen Schlagkraft forderten. Insgesamt wurden von den Kameraden an diesen beiden Tagen 13 (!) Einsätze abgewickelt. |
Bereits während des Regens wurde die Freiwillige Feuerwehr Hagenberg zu den ersten Alarmen gerufen. Zu einem Zeitpunkt, als viele Gemeindebürger sicher noch in ihren Häusern standen und hofften, das diesen nichts passiert, verließen noch mitten im Sturm die ersten Kameraden ihre Häuser bereits in Richtung Feuerwehrhaus. Dort gingen laufend Alarme des Landesfeuerwehrkommandos ein, welche durch Anrufe bei der Notrufnummer 122 ausgelöst wurden. Es kamen jedoch auch unzählige Anrufe direkt im Feuerwehrhaus an und sogar über Boten wurde die Feuerwehr in einigen Fällen alarmiert, da gegen 19:00 einige Mobilfunknetze und das Festnetz den Dienst aufgaben.
Der Einsatzleiter HBI Konrad Remplbauer erkundete die Einsatzstellen und teilte in Koordination mit der Leitstelle im Feuerwehrhaus die Mannschaft und Fahrzeuge den Einsätzen zu. Als dann gegen 19:15 das Atemschutz Stützpunktfahrzeug noch zu einem Gebäudebrand nach Gutau alarmiert wurden, standen alle 6 Fahrzeuge der Wehr im Einsatz. Gegen 22:00 Uhr waren die Einsätze des ersten Tages abgearbeitet und man dachte nicht daran, dass in nicht einmal 24 Stunden erneut ein solches Grossaufgebot an Einsätzen zu bewältigen sei.
Tags darauf gegen 18:30 zog erneut ein Unwetter über Hagenberg. Nicht so stark wie das vorherige, reichte dessen Stärke trotzdem aus, um die Feuerwehr wieder mit der gesamten Mannschaft und allen Fahrzeugen zu fordern. Erneut gingen unzählige Alarme bei der Feuerwehr ein. Zum Glück war kein Einsatzort des Vortages erneut betroffen und die Einsätze waren bis ca. 21:00 Uhr abgearbeitet.
An diesem Wochenende wurde die Feuerwehr zu 13 (!) Einsätzen gerufen, wobei es sich bei 2 Einsätzen um Brandeinsätze handelte. Vom Trafobrand über Pumparbeiten in Kellern, von umgestürzten Bäumen über herabfallenden Jalousien bis hin zur Liftbergung waren alle Arten von Einsätzen vertreten. Es zeigte sich wieder einmal, dass nur häufiges Üben und verschiedenste Übungsannahmen eine Feuerwehr dazu befähigen in dieser kurzen Zeit eine solche Menge von Aufgaben zu bewältigen. Weiters zeigte sich auch, dass selbst in unserem Informationszeitalter bei Stromausfällen und Unwettern oft nur mit den altmodischen Funk, Papier und Bleistift weiterhilft.
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