Das TLF ist ein fahrbarer Wassertank mit 2000 lt. Löschwasser.
Das TLF steht bei den Einsätzen an der "Front" und wird von Tragkraftspritzen (z.B.: FOX) oder über das Hydrantennetz mit Löschwasser versorgt.
Hauptsächlich für den Innenangriff (z.B.: Küchenbrand) steht ein Hochdruckrohr (40 Bar; 120 lt. Löschwasser/min.) zur Verfügung. Es wird aber auch bei Autobränden oder kleineren Bränden verwendet.
Für Aussenangriffe (z.B.: Bauernhofbrand) können bis zu 3 B-Strahlrohre (800 lt. Löschwasser/min.) eingesetzt werden. (Pumpenleistung am TLF: 2400 lt./min)
Wenn bei einem Innenangriff starke Rauchentwicklung herrscht, wird der TEMPEST Hochleistungslüfter eingesetzt. Er belüftet den verrauchten Gebäudeteil und der Atemschutztrupp kann beinahe Rauchfrei und in besserer Sicht den Innenangriff vornehmen.
IFEX 3000:
Das IFEX ist ein Impulslöschgerät. 1 lt. Löschwasser wird mit Druckluft auf ca. 400km/h beschleunigt. Dabei dringt das Wasser tief in den Brandherd ein und sorgt für eine sehr gute Löschwirkung. Dieses Löschverfahren richtet fast keinen Wasserschaden an. Es wird hauptsächlich bei Innenangriffen verwendet.
Das den Feuerwehrmännern nie die Luft zum Atmen ausgeht, haben sie 3 Atemschutzgeräte PA 94 (je Gerät 2x800 lt. atembare Luft) zur Verfügung. Durchschnittliche Einsatzzeit beim Arbeiten mit Atemschutz: 20 - 30 Minuten.
Weiters: 10 B-Druckschläuche (je 20 m Länge); 10 C-Druckschläuche (je 15 m Länge); Wasserführende Armaturen (Verteiler; Drucksammelstück, B- und C- Strahlrohre) Wasserstrahlpumpe: Diese Pumpe saugt ohne Bewegliche Teile nur mit Hilfe von Wasser. Sie wird hauptsächlich bei Schmutzwasser eingesetzt. Funktion: Durch eine C-Druckschlauch (Durchflussmenge ca. 400 Liter) wird Wasser in die Pumpe gepumpt. Am Ausgang der Pumpe ist ein B-Druckschlauch gekuppelt (Durchflussmenge ca. 800 Liter) Durch den Venturieffekt wird das restliche Wasser aufgesaugt und abgepumpt.

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