| Geschrieben von: HBM Kern Christoph / HBM Kiesenhofer Herbert |
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| "Nachalarmierung zu Gebäudebrand FF Hagenberg mit Tanklöschfahrzeug und Löschfahrzeug" lautete der Übungsauftrag für die Kameraden der Feuerwehr Hagenberg. Bei Tageslicht und Plusgraden eine Standardangriff, wie man ihn schon zig Mal geübt hat und alles zur Routine gehört, nicht aber bei Nacht und Minusgraden. |
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Beginnend beim erhöhten Verletzungsrisiko durch Ausrutschen auf nicht sichtbaren, mit Schnee bedeckten Eisflächen, oder Stolpern über Hindernisse unter der Schneedecke. Auch für die eingesetzte Gerätschaft gelten andere Regeln, denn bei einer geschlossenen Schneedecke und in Dunkelheit ist die Suche nach fallen gelassenen Gegenständen ein Mühsames unterfangen.
Vorbereitung ist das wichtigste
Um unverletzt und mit der gesamten Ausrüstung wieder im Feuerwehrhaus anzukommen wurden die größten Gefahren bereits bei der Übungsvorbesprechung durchgegangen. Diese umgehende Vorbereitung zeigt sich bei der Übung wieder.
Reibungslos und ohne Probleme wurde die Aufgabenstellung abgewickelt und auch rasch wieder abgebaut um das Einfrieren der Ausrüstung zu verhindern. Die Übung wurde mit 2 Kameras dokumentiert und nach dem Versorgen der Ausrüstung im Feuerwehrhaus an Hand der Fotos nachbesprochen.
So einfach die Übungsannahme auch klingen mag, es wurden bereits bei dieser kurzen Einsatzzeit alle markanten Themen behandelt, welche auch bei Realfall eintreten:
- Passende Winterkleidung unter der Einsatzkleidung / Helm
- Wasserentnahme aus zugefrorenen Gewässern
- Beleuchtung des Einsatzbereiches
- Blockierung von Kupplungen durch Schnee
- Eisbildung im Pumpenbereich
- Abbau der Leitungen bei laufendem Wasser um Einfrieren zu verhindern
- …
Allen Übungsteilnehmern, die an dieser Übung trotz der Kälte teilgenommen haben, ein herzliches Dankeschön!
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