Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Hagenberg zu einem Brand in einem Einfamilienhaus alarmiert. Aus bislang unbekannter Ursache geriet im Kellerbereich eine Werkzeug-Akku-Ladestation bzw. ein darin befindlicher Akku in Brand.
Der Hausbesitzer wurde durch mehrere kleine Explosionen auf das Brandgeschehen aufmerksam und leitete umgehend erste Löschmaßnahmen mit einem Handfeuerlöscher ein. Dadurch konnte der Brand auf die Ausbruchsstelle begrenzt und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der stark verrauchte Keller unter schwerem Atemschutz betreten. Der beschädigte Akku sowie das restliche Brandgut wurden ins Freie gebracht und zur sicheren Kühlung in einem Wasserbad abgelegt, um ein erneutes Entzünden zu verhindern.
Anschließend wurden die betroffenen Räumlichkeiten mit einem Hochdrucklüfter rauchfrei gemacht und das Gebäude kontrolliert.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Neben der Feuerwehr standen auch das Rote Kreuz sowie die Polizei im Einsatz. Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen.
Für die FF Hagenberg war dies nach dem Kellerbrand im Softwarepark bereits der zweite Brandeinsatz an diesem Tag.
Datum: 26. Oktober 2026 um 22:55 Uhr
Dauer: 50min
Einsatzart: Brand Elektroanlage in Gebäude
Einsatzort: Stöcklgraben, Hagenberg
Einsatzleiter: OBI Georg Riernößl
Mannschaftsstärke: 20
Fahrzeuge: KDOF-A, RLFA 2000 Tunnel, LFA
Sicherheitshinweis zum Laden von Akkus
Ein frühzeitiges Erkennen des Brandes und das rasche Eingreifen des Hausbesitzers haben in diesem Fall wesentlich dazu beigetragen, größeren Schaden am Wohnhaus zu verhindern.