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Das Projekt Feuerwehrhaus NEU

Am 31. März 2014 erhielten wir vom Amt der O.ö.-Landesregierung grünes Licht für den Neubau unseres Feuerwehrhauses. Nun, nur knapp zwei Jahre später, stehen wir kurz vor der Realisierung dieses außerordentlichen Projektes. Als Grundsätze für den Entwurf des Gebäudes wurden eine helle und lichtdurchflutete Bauweise, ein zukunftsweisendes Konzept sowie eine hohe Funktionalität gepaart mit dem Verzicht auf unnötigen Luxus gesetzt. Das Konzept unseres zukünftigen Gebäudes wollen wir dir auf dieser Seite kurz vorstellen.

Anfang April 2016 erfolgte der Start der Bauarbeiten – die Fertigstellung ist für Spätsommer 2017 geplant.

Aktuelles zum Baufortschritt

Neuigkeiten zum Feuerwehrhausneubau

Das Kopfgebäude

Das Herzstück unseres zukünftigen Feuerwehrhauses bildet das Kopfgebäude. Von den südlich situierten Parkplätzen gelangt man über den Haupteingang in das Innere des Gebäudes. Gleich links befindet sich die Einsatzzentrale mit den Funkgeräten, Alarmierungszentralen, PCs usw., die im Einsatzfall umgehend besetzt wird. Großflächige Fenster ermöglichen einen Rundumblick über den Vorplatz sowie in die angrenzende Fahrzeughalle. Auf der anderen Seite des Ganges wird der Bereitschaftsraum seinen Platz finden. Eine kleine Küchenzeile stellt die Verpflegung der Mannschaft bei länger andauernden Einsätzen sicher. Auch Übungs- oder Einsatznachbesprechungen können hier stattfinden. Im hinteren Teil des Kopfgebäudes findet man die WC- und Duschanlagen sowie die Umkleiden, welche – im Gegensatz zum jetzigen Feuerwehrhaus – getrennte Räumlichkeiten für Damen und Herren bieten. Eine flexible Raumaufteilung ermöglicht es, die Größen der Damen- und Herrenumkleiden variabel zu gestalten. Vom Umkleidebereich gelangt man in weiterer Folge direkt zu den Feuerwehrfahrzeugen. Über eine Innenstiege gelangt man ins Obergeschoss. Neben dem Technikraum und einem Archivraum sind der Schulungs- und der Jugendraum in diesem Gebäudeteil geplant. Die beiden Räume sind Richtung Süden ausgerichtet und werden durch eine mobile Raumtrennwand unterteilt. Im Regelfall finden im Schulungsraum bis zu 20 Kameraden Platz. Durch Entfernen der Trennwand können auch größere Schulungen oder Versammlungen abgehalten werden. Im hinteren Bereich des Obergeschosses wird in einem abgetrennten Gebäudeteil das Katastrophen-Hilfsdienst-Lager der Gemeinde Hagenberg errichtet. Hier kann Material für den Katastrophenfall wie Sandsäcke, Feldbetten oder Werkzeug gelagert und über eine direkte Zufahrt im Obergeschoss verladen werden.

Die Fahrzeughalle

In der Fahrzeughalle finden unsere sechs Einsatzfahrzeuge Platz. Am nordwestlichen Ende der Halle ist der Feuerwehrturm situiert, der neben der Trocknung der Schläuche auch als Übungsturm für z.B. Leiterübungen genutzt werden kann. Im hinteren Bereich der Fahrzeughallen hinter den Fahrzeugen sind die Werkstatt für den Gerätewart, ein kleiner Lagerraum und die Atemschutzwerkstätte geplant. Das Obergeschoss dieses Gebäudeteils kann auf fast der ganzen Länge der Fahrzeughalle als Lagerfläche genutzt werden. Da diese Fläche nicht durch eine Mauer sondern nur durch ein flexibles Geländer von der Fahrzeughalle abgetrennt ist, können Lasten vom Erdgeschoss einfach mittels Gabelstapler rauf- und runterbefördert werden.

Der Außenbereich

Auch der Außenbereich des Grundstücks wird genutzt. Neben einer parallel zum Feuerwehrgebäude verlaufenden Bewerbsbahn für die Jugendgruppe und die aktive Bewerbsgruppe bieten der asphaltierte Vorplatz und die Grünflächen ausreichend Platz für unsere Ausbildungs- und Übungstätigkeiten. Risikominimierung und Optimierung Bei der Konzeption des kompletten Gebäudes wurde vor allem darauf geachtet, mögliche Gefahrenstellen oder Unfallrisiken im Einsatzfall z.B. durch Stufen oder verwinkelte Gänge zu vermeiden. Die Wege vom Vorplatz in die Umkleiden und weiter zu den Fahrzeugen wurden möglichst kurz gehalten da im Einsatzfall jede Sekunde zählt. Weiters wurde darauf geachtet, ein kreuzungsfreies Zufahren der Privat-PKWS und Ausfahren der Einsatzfahrzeuge zu ermöglichen. In Bezug auf die Elektroplanung haben wir uns für die Realisierung einer Gebäudeautomatisierung entschieden, was unsere zukünftige Unterkunft zu einem „smarten“ Feuerwehrhaus macht und so sicherlich zur Senkung der laufenden Betriebskosten beiträgt.

Der Planungsprozess ist nun schon sehr weit fortgeschritten und auch der geplante Baubeginn mit Frühjahr 2016 rückt bereits in greifbare Nähe. Umso intensiver werden die beiden nächsten Jahre für alle Feuerwehrmitglieder. 130.000 € an Eigenleistung und viele, viele Arbeitsstunden gilt es zu leisten. Wie bereits eingangs von unserem Kommandanten erwähnt, bitten wir Sie und die gesamte Hagenberger Bevölkerung um tatkräftige Unterstützung, damit dieses Projekt zu dem wird, als was es von Beginn an konzipiert war: Ein modernes, ansprechendes und funktionelles Gebäude als zukunftsweisende und nachhaltige Investition in die Sicherheit der Hagenberger Bevölkerung!

1,898 Mio. € Gesamtinvestitionsvolumen
130.000€ Eigenleistung FF Hagenberg
770 m² Nutzfläche auf zwei Ebenen
6 Stellplätze für Fahrzeuge
Frühjahr 2016 Baubeginn
Sommer 2017 geplante Fertigstellung